Letzter Börsengang des Jahres
Aovo-Aktie nach mühsamem Start über Ausgabepreis

Nach einem schwachen Start sind die Aktien des Touristikdienstleisters Aovo bei ihrem Debüt am Freitag über den Ausgabepreis von fünf Euro gestiegen. Die Aktie wird im wenig regulierten Freiverkehr der Frankfurter Börse notiert.

HB FRANKFURT. Im Frankfurter Parketthandel lag das Aovo-Papier mit 5,35 Euro am Nachmittag sieben Prozent darüber, nachdem es mit 4,70 Euro erstmals auf dem Kurszettel erschienen waren. Die 210 000 Anteilsscheine des aus der Expo2000 Hannover GmbH hervorgegangenen Unternehmens waren am unteren Ende der bis sieben Euro reichenden Zeichnungsspanne zugeteilt worden.

Den Emissionserlös von einer Million Euro, der vollständig in die Firmenkasse fließt, will Aovo in den Ausbau des Geschäfts stecken. Größter Eigentümer bleibt die Hotelkette Arabella, die zur Münchener Schörghuber-Gruppe gehört. Aovo beschäftigt 50 Mitarbeiter.

Aovo ist das letzte Unternehmen in Deutschland, das in diesem Jahr den Schritt an die Börse wagt. 2006 war nach Angaben der Deutschen Börse das zweitbeste Jahr für Börsengänge überhaupt. Nur auf dem Höhepunkt des Börsenbooms im Jahr 2000 gingen mehr Firmen an den Aktienmarkt. In den zurückliegenden zwölf Monaten sammelten die Neulinge auf dem Kurszettel etwa acht Milliarden Euro frisches Kapital an der Börse ein.

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