Limonadengeschäft bereitet Kopfschmerzen
Cadbury Schweppes überzeugt kaum

Analysten raten trotz guten Weihnachtsgeschäfts zur Vorsicht bei der Aktie des britischen Schoko- und Getränkeriesens.

LONDON. Englische Kinder gehen am Heiligen Abend leer aus. Anders als die deutschen Kleinen haben sie die Bescherung noch vor sich. Denn erst in der Nacht zum 1. Weihnachtsfeiertag kommt Santa Claus durch den Kamin gefahren, um die dort aufgehängten Socken zu füllen - zumindest ist dies so in Bilderbüchern. Auch dieses Jahr werden wieder viele Süßigkeiten des britischen Konzerns Cadbury Schweppes auf dem Gabentisch landen.

Besonders in Großbritannien haben die Kunden diesmal schon zu Beginn der Vorweihnachtszeit bei Schokowaren kräftig zugeschlagen, gab die Cadbury Schweppes plc Anfang Dezember in einem vorläufigen Trading Statement bekannt. Adventskalender, Weihnachtsbaumschmuck aus Schokolade oder mit Rentieren verzierte Pralinenschachteln seien in diesem Jahr der Renner. Angaben über den Umsatzzuwachs vor dem Fest machte das Unternehmen allerdings nicht.

Der börsennotierte Konzern, 1969 aus der Fusion des Schweizer Getränkeherstellers Schweppes und des englischen Süßwarenproduzenten Cadbury entstanden, hat durch weitere Übernahmen bekannte Namen im Programm: Von Getränken wie „Orangina“ und „7up“ über Schokoriegel (Dairy Milk) bis hin zu Kaugummis wie „Stimorol“ oder „Trident“.

Der Schoko- und Getränkeriese hatte jedoch ein eher schwaches 3. Quartal vorgelegt. Durch den heißen Sommer in Europa war der Umsatz mit Schokolade in den Vormonaten stark gesunken. In Nordamerika verdarben dagegen Regen und Kälte die Lust auf Softdrinks.

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