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Linde knapp behauptet - Europäisches Patent unwirksam

Nach dem Verlust eines Exklusivpatents sind Linde-Aktien am Mittwoch an das Dax-Ende gerutscht. Das Papier des Anlagenbauers und Gasspezialisten fiel gegen 9.40 Uhr um 0,47 Prozent auf 46,85 Euro. Dagegen stieg der Leitindex um 0,59 Prozent auf 4 141,49 Punkte.

dpa-afx FRANKFURT. Nach dem Verlust eines Exklusivpatents sind Linde-Aktien am Mittwoch an das Dax-Ende gerutscht. Das Papier des Anlagenbauers und Gasspezialisten fiel gegen 9.40 Uhr um 0,47 Prozent auf 46,85 Euro. Dagegen stieg der Leitindex um 0,59 Prozent auf 4 141,49 Punkte.

Linde hat den Streit um das europäische Exklusivpatent für das Medizingas-Medikament Inomax verloren. Das Europäische Patentamt habe das europäische Patent für das seit 2002 in Europa vertriebene Produkt für unwirksam erklärt, teilte das Unternehmen am Dienstagabend in Wiesbaden mit.

Analystin Silke Stegemann von der Landesbank Rheinland-Pfalz (LRP) nannte diese Nachricht für das Unternehmen und den Kapitalmarkt "enttäuschend". Der Hoffnungsträger Inomax stelle aber nur einen kleinen Anteil am Gasegeschäft da, sagte die Analystin am Mittwoch in Mainz. Ihre Einstufung mit "Marketperformer" behielt die Analystin indes bei. Die Aktie sei bereits in den Tagen zuvor unter Druck geraten, so dass diese Einstufung weiter gerechtfertigt sei.

Ein Händler verwies indes auf Aussagen von Linde-Chef Wolfgang Reitzle von der vergangenen Woche, wonach ein Verlust des Patents das Unternehmen betriebswirtschaftlich nicht besonders treffen werde. Entsprechend erwartete der Marktteilnehmer keine "nachhaltigen negativen Auswirkungen auf den Aktienkurs".

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