Listing im Prime Standard angestrebt
GWB Immobilien will im Herbst an die Börse

Die auf die Realisierung und Vermarktung von Einkaufszentren und Fachmärkten spezialisierte GWB Immobilien AG will im Herbst an die Börse gehen.

HB HAMBURG. Mit dem Erlös solle das künftige Wachstum finanziert werden, kündigte das 1992 gegründete Unternehmen mit Sitz in Siek bei Hamburg am Dienstag in Hamburg an. „Der geplante Börsengang wird uns ermöglichen, unseren Wachstumskurs fortzusetzen und unsere Erträge durch den Aufbau eines attraktiven Einzelhandelsimmobilienportfolios zu verstetigen“, erklärte der Vorstandsvorsitzende Norbert Herrmann. Als Konsortialführer sei die VEM Aktienbank beauftragt worden. Geplant sei eine Notierung im Prime Standard der Frankfurter Börse. GWB wende sich an internationale institutionelle Investoren sowie private Anleger in Deutschland, sagte er.

GWB steigerte die Gesamtleistung im vergangenen Jahr um zehn Prozent auf 9,3 Mill. Euro. Der Vorsteuergewinn verfünffachte sich den Angaben zufolge auf 0,8 Mill. Euro. In den ersten sechs Monaten 2006 hätten die Gesamtleistung 28,3 Mill. Euro und das Ergebnis vor Steuern 2,1 Mill. erreicht, teilte GWB mit. Für 2006 erwarte man einen Umsatz von 44 Mill. Euro. „Aktuell haben wir Immobilienprojekte von über 100 Millionen Euro in der Pipeline“, erklärte Herrmann.

Hermann sprach von einer 15-jährigen Erfahrung der GWB bei der Planung, Realisierung, Verwaltung und dem Verkauf von Einzelhandels- und Fachmarktzentren in Deutschland. Mit dem Geschäftsmodell werde die gesamte Wertschöpfungskette abgedeckt. Der Fokus liege auf Standorten in kleinen und mittelgroßen Städten mit einer Investitionssumme pro Objekt von 10 Mill. Euro und mehr. Konkurrenten seien eher regionale Projektentwicklungsgesellschaften. Gegenüber diesen besitze die GWB den Vorteil, ein komplexes Angebot rund um das Objekt anbieten zu können.

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