LKW-Achsenhersteller
SAF-Holland will noch im Juli an die Börse

Der nordbayerische Nutzfahrzeug-Zulieferer SAF-Holland will schon im Juli an die Börse. Der Börsengang im streng regulierten Prime Standard solle noch vor der Sommerpause stattfinden, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Mit den Erlösen soll das Wachstum im Ausland beschleunigt werden.

HB FRANKFURT. „Der Börsengang schafft die Voraussetzung für weiteres Wachstum, vor allem auch in den Zukunftsmärkten Brasilien, Indien und China“, sagte Vorstandschef Rudi Ludwig. Vor allem aber will der Hersteller von Achsen und Fahrwerkssystemen für Lastwagen, Sattelauflieger und Lkw-Anhänger mit dem Erlös aus dem Börsengang seine Schulden reduzieren, wie Finanzvorstand Wilfried Trepels in einem Zeitungsinterview sagte. Im vergangenen Jahr erzielte das Unternehmen aus Bessenbach bei Aschaffenburg, das erst vor kurzem aus der Fusion der Otto Sauer Achsenfabrik (SAF) mit dem US-Konkurrenten The Holland Group entstanden ist, mit 3100 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 770 Mill. Euro.

SAF-Holland peilt einen Börsenwert von deutlich mehr als 500 Mill. Euro an. Der Streubesitz soll nach Angaben des Finanzchefs über 50 Prozent liegen. Im Rahmen des Börsengangs will vor allem der bisherige Mehrheitseigentümer und Finanzinvestor Pamplona Aktien abgeben. Das Management und die Gründerfamilien halten den Rest der Anteile. Begleitet wird der Börsengang von der US-Investmentbank Morgan Stanley.

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