Aktien
Lvmh, Bulgari und Richemont schwächer als der Markt; Abstufung

Belastet von negativen Analystenkommentaren haben die Aktien von Luxusartikel-Herstellern am Dienstag etwas nachgegeben. Damit entwickelten sie sich schwächer als der etwas festere Gesamtmarkt.

dpa-afx PARIS. Belastet von negativen Analystenkommentaren haben die Aktien von Luxusartikel-Herstellern am Dienstag etwas nachgegeben. Damit entwickelten sie sich schwächer als der etwas festere Gesamtmarkt.

Die Titel von Lvmh Moët Hennessy-Louis Vuitton SA verloren bis 10.45 Uhr um 0,45 Prozent auf 55,20 Euro, Bulgari SpA gaben um 0,06 Prozent auf 8,81 Euro nach und Compagnie Financiere Richemont AG fielen um 0,28 Prozent auf 35,50 Schweizer Franken. Der Dow Jones Eurostoxx 50 stieg in dieser Zeit um 0,52 Prozent auf 2 894,62 Punkte. Der Swiss-Market-Index (SMI) gewann 0,55 Prozent auf 5 592,80 Punkte.

Verschiedene Händler erklärten die Verluste einheitlich mit einer Abstufung von UBS. Die Experten hatten alle drei Titel heruntergesetzt: Lvmh und Bulgari von "Neutral" auf "Reduce" und Richemont von "Buy" auf "Neutral". Auch zu der gesamten Luxusgüter-Branche äußerten sich die Experten kritisch. Sie stuften den Sektor von "Neutral" auf "Underweight" ab.

Die Lage für den Sektor verschlechtere sich zunehmend, sagten die Experten. Faktoren wie Preisrückgänge und die Konzentration auf Kostensenkungen wirkten sich belastend aus, hieß es in der Studie. Zudem rechnen die Analysten mit einem sich verlangsamenden BIP-Wachstum im Jahr 2005. Als weiteren Grund für die negative Bewertung nannten sie negative Währungseffekte durch den anhaltenden Dollarverfall.

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