Madrider Börse
Spaniens Aktien auf der Überholspur

Den spanischen Aktien hat ein zuversichtlicher Ausblick auf die konjunkturelle Entwicklung einen starken Schub gegeben. Schon seit Jahresbeginn entwickelt sich die Börse in Madrid besser als andere.
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FrankfurtEin zuversichtlicher Ausblick auf die konjunkturelle Entwicklung hat am Dienstag den spanischen Aktien einen Extra-Schub gegeben. Der Standardwerte-Index stieg an der Madrider Börse um 1,5 Prozent und damit deutlich stärker als der Dax mit 0,7 Prozent und der EuroStoxx mit 0,8 Prozent. Börsianer führten die Kursentwicklung auf Aussagen des spanischen Wirtschaftsministers Luis de Guindos in Brüssel zurück. Nach Angaben aus seinem Ministerium hatte der Minister erklärt: „2014 wird das erste Jahr seit Beginn der Krise vor sechs Jahren sein, in dem wir ein Wirtschaftswachstum von fast einem Prozent haben.“ Derzeit wird in Madrid mit einem Wachstum von 0,7 Prozent gerechnet.

Schon seit Jahresbeginn hat sich die Börse in Madrid besser als andere entwickelt. So verlor der Ibex bislang nur etwa 0,2 Prozent, während aktuell der Dax 1,5 Prozent und der EuroStoxx 2,3 Prozent unter ihren Vorjahresschlussständen liegen.

Besonders gefragt waren die spanischen Bankenwerte. So gewannen die Aktien von Bankia 5,5 Prozent und die von Caixabank 4,6 Prozent. Die Titel der Großbanken Santander und BBVA stiegen um je etwa zwei Prozent. Der Branchen-Index für die Banken der Euro-Zone lag mit zwei Prozent stärker im Plus als der entsprechenden Stoxx-Banken-Index für Banken aus allen europäischen Ländern, der nur 1,3 Prozent höher notierte.

Auch am Rentenmarkt griffen die Anleger bei spanischen Papieren besonders beherzt zu: Entsprechend sank die Rendite der zehnjährigen Staatsanleihen auf 3,71 Prozent von 3,765 Prozent am Vortag. Zum Vergleich: die Rendite der entsprechenden deutschen Bundesanleihe stieg auf 1,694 von 1,671 Prozent.

Das Finanzministerium in Madrid nahm zudem für drei Monate und neun Monate neue Kredite auf. Das Volumen von 3,1 Milliarden Euro war sogar etwas höher als mit zwei bis drei Milliarden Euro angestrebt. Die dreimonatigen Papiere waren 5,2-fach überzeichnet, die neunmonatigen 2,2-fach. Die Renditen lagen für beide Papiere niedriger als bei der letzten Auktion im Dezember.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Was an dieser Meldung Entwarnung oder sogar Hoffnung machen soll ist mir ein Rätsel. Noch schlimmer, der Autor suggeriert hier den Lesern indirekt in spanische Aktien, insb. Bankaktien zu investieren ... da kann man nur noch sagen: OMG liebe Leute, Hände weg, das dicke Ende steht Spanien und irgendwie damit auch Deutschland noch bevor. Die ca. 1 Billion Bilanzrisiken der spanischen Banken sind mitnichten von 2013 nach 2014 auf einmal verschwunden, nur redet aktuell niemand über sie.

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