Marktturbulenzen
Hyundai Oilbank verschiebt Milliarden-Börsengang

Rund zwei Milliarden Euro wollte der Raffinerie-Konzern Hyundai Oilbank bei seinem Börsengang einnehmen. Doch die IPO liegt auf Eis - die Südkoreaner fürchten die Marktturbulenzen und das Importverbot für iranisches Öl.
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SeoulDie südkoreanische Raffinerie Hyundai Oilbank verschiebt wegen der Marktturbulenzen durch die Euro-Krise ihren milliardenschweren Börsengang. Zudem begründete der stark auf den Iran angewiesene Konzern seinen Rückzug am Freitag mit dem Importverbot von Öl aus der Islamischen Republik.

"Der Rückzug von Hyundai Oilbank war am Markt weitgehend erwartet worden", sagte Analyst Lee Jeong-heon von Hana Daetoo Securities. Die Aktien von an der Börse gelisteten Hyundai-Konkurrenten wie SK Innovation oder S-Oil sind in den letzten drei Monaten deutlich gefallen.

Hyundai Oilbank folgt mit der Verschiebung seines auf zwei Milliarden Dollar anvisierten IPOs anderen Konzernen in Asien. Die Absagen von Börsengängen haben sich zuletzt weltweit gehäuft. Die Schuldenkrise in Europa, Sorgen wegen eines abgeschwächten Wachstum in China und der verpatzte Facebook -Start machten Aspiranten wie den Londoner Juwelier Graff oder den Rennsportveranstalter Formel 1 vorsichtig.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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