Medienbericht
Tognum strebt Börsengang an

Der Dieselmotorenhersteller Tognum strebt einem Zeitungsbericht zufolge einen Börsengang mit einem Emissionsvolumen von bis zu zwei Milliarden Euro an.

BERLIN. Das wäre der größte Börsengang seit November 2000, als der Handel mit den Aktien der Deutschen Post aufgenommen wurde. Beim Tognum-Börsengang werde die Hälfte bis zwei Drittel der Aktien angeboten, berichtete die „Financial Times Deutschland“ vorab aus ihrer Montagsausgabe unter Bezug auf eine mit den Plänen vertraute Person.

Der Börsengang des aus MTU Friedrichshafen hervorgegangenen Unternehmens könne noch vor der Mitte Juli beginnenden Sommerpause erfolgen, hieß es weiter. Die Beteiligungsgesellschaft EQT und Tognum teilten der Zeitung gegenüber mit, bislang sei noch keine Entscheidung gefallen. Bereits seit längerem steht ein Börsengang des Konzerns im Raum.

Im Februar hatte Tognum angekündigt, bis Ende des Jahres über den Sprung auf das Parkett zu entscheiden. Das Unternehmen ist seit Anfang 2006 im Besitz des schwedischen Finanzinvestors EQT. Mit Großdieselmotoren für Schiffe, Panzer oder Schienenfahrzeuge setzte Tognum zuletzt etwa 2,5 Milliarden Euro um. Weltweit arbeiten etwa 7500 Mitarbeiter für den Konzern.

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