Medienberichte
US-Untersuchungen belasten Deutsche Börse

Amerikanische Aufsichtsbehörden nehmen wohl die Deutsche Börse unter die Lupe. Es besteht der Verdacht, die Börse habe einen Informationsdienstleister bevorzugt. Die Deutsche Börse lehnt eine Stellungnahme ab.
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FrankfurtDie Aktien der Deutschen Börse haben am Montag wegen eines Medienberichts über Untersuchungen bei einer US-Tochterfirma an Wert verloren. Börsianer begründeten den Kursrückgang um 3,6 Prozent auf 53,43 Euro mit einem Bericht des „Wall Street Journal”, wonach der Informationsdienstleister „Need To Know News” (NTKN) - eine Tochter der Deutschen Börse - in den Fokus amerikanischer Aufsichtsbehörden geraten ist.

In der Onlineausgabe des WSJ heißt es, dass die US-Behörden FBI und SEC Veröffentlichungen von NTKN untersuchen würden. Konkret gehe es darum, dass vorgegebene Sperrfristen nicht eingehalten worden sein sollen. Kunden von „Need To Know News” hätten dadurch einen Wettbewerbsvorteil erhalten.

Die Deutsche Börse lehnte eine Stellungnahme zu dem Bericht ab. Grundsätzlich kooperiere die Börse eng mit den Behörden.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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