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Medion brechen ein - 'manager magazin': Aldi-Auftrag verloren

Die Nachricht über einen Verlust eines Großauftrages hat die Medion-Aktie am Donnerstag schwer belastet. Das Papier des Elektronik-Großhändlers brach am Mittag um 14,52 % auf 14,60 € ein, während der Mdax um 0,10 % auf 4 861,25 Punkte vorrückte.

dpa-afx FRANKFURT. Die Nachricht über einen Verlust eines Großauftrages hat die Medion-Aktie am Donnerstag schwer belastet. Das Papier des Elektronik-Großhändlers brach am Mittag um 14,52 % auf 14,60 € ein, während der Mdax um 0,10 % auf 4 861,25 Punkte vorrückte.

Händler verwiesen übereinstimmend auf einen Bericht im "manager magazin", wonach der Elektronik-Großhändler einen Großauftrag von Aldi Süd für das Weihnachtsgeschäft verloren haben soll. "Am Tages-Chart sieht man deutlich, dass das Papier nach Veröffentlichung der Pressemeldung ins Minus sackte", sagte ein Marktteilnehmer. Schließlich sei Aldi für das Unternehmen "extrem wichtig".

Medion hat einem Vorabbericht des "manager magazin" (Freitagausgabe) zufolge größere Probleme als bisher bekannt. Wie das Magazin in seiner neuesten Ausgabe ohne Nennung von Quellen berichtet, verlor der Elektronikhändler Anfang des Jahres einen Großauftrag von Aldi Süd. Es gehe um die Lieferung von mehr als 100 000 Fernsehgeräten für das Jahresendgeschäft 2004. Die Ware komme nun von zwei türkischen Konkurrenten, heißt es. Bei Medion war zunächst niemand für eine Stellungnahme erreichbar. Die beiden Aldi-Gruppen seien mit einem Umsatzanteil von rund 60 % die wichtigsten Medion-Kunden.

Weiter heißt es in dem Bericht, dass die Personalkosten von Medion weit schneller steigen als der Umsatz. Der wesentliche Grund für diese Entwicklung liege in der raschen Expansion des Unternehmens.

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