Mehrzuteilungsoption ausgeübt
Primions Börsendebüt musste „gestützt“ werden

Das Emissionshaus Equinet hat den Aktienkurs des Sicherheitstechnik-Anbieters Primion kurz nach dem Börsengang gestützt.

HB FRANKFURT. Bereits am ersten Handelstag seien Stabilisierungsmaßnahmen eingeleitet worden, teilte Equinet am Dienstag mit. Die zu je 14,50 Euro zugeteilten Primion-Papiere waren bei der Erstnotiz unter den Ausgabepreis gerutscht. Derzeit pendeln die im Prime Standard notierten Anteilsscheine um den Zuteilungspreis. Am Dienstag gaben sie um 1,2 Prozent auf 14,35 Euro nach.

Zudem übte Equinet die Mehrzuteilungsoption beim Börsengang nach eigenen Angaben vollständig aus. Weitere 360 000 Aktien seien auf den Markt gebracht worden. Insgesamt seien damit 2,8 Millionen Primion-Aktien im Gesamtwert von 40,6 Millionen Euro platziert worden. Der Streubesitz beläuft sich auf 50 Prozent.

Die Mittel aus dem Börsengang will die im württembergischen Stetten am kalten Markt ansässige Gesellschaft ins Vertriebsnetz investieren sowie ihre Schuldenlast abbauen. Im Geschäftsjahr 2004/05 setzte die inzwischen rund 250 Mitarbeiter zählende Firma mit Systemen für Zutrittskontrolle und Zeiterfassung mehr als 22 Millionen Euro um und erzielte dabei einen Gewinn vor Zinsen und Steuern von drei Millionen Euro.

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