Aktien
Merck erneut schwach - Samsung-Aussagen, Morgan-Stanley-Studie

Die Aktien der Merck Kgaa haben ihre Vortagesverluste am Donnerstag bis zum Mittag weiter ausgeweitet. Händler verwiesen auf negative Samsung-Aussagen und die Nachwirkung eines negativen Analystenkommentares.

dpa-afx FRANKFURT. Die Aktien der Merck Kgaa haben ihre Vortagesverluste am Donnerstag bis zum Mittag weiter ausgeweitet. Händler verwiesen auf negative Samsung-Aussagen und die Nachwirkung eines negativen Analystenkommentares. Bis 11.30 Uhr verloren die Aktien des Darmstädter Pharma- und Spezialchemiekonzerns 1,08 Prozent auf 66,92 Euro. Am Vortag standen Minus 3,29 Prozent zu Buche. Der MDax gab unterdessen 0,11 Prozent auf 6 887,76 Punkte ab.

Der südkoreanische Elektronikkonzern Samsung rechnet für 2005 mit einem Gewinneinbruch, wofür unter anderem die Sparte Flüssigkristallbildschirme (Lcds) verantwortlich sei. Merck zählt hier zu den Weltmarktführern. Bei der vergangenen Bilanzvorlage war der weitere Margenrückgang in dem Bereich negativ aufgenommen worden. Händler verwiesen zudem auf anhaltenden Druck durch eine negative Studie vom Vortag. Morgan Stanley hatte Merck Kgaa von "Overweight" auf "Underweight" abgestuft und das Ziel von 69 auf 66 Euro gesenkt. Weiterer Einflussfaktor sei die Übernahme der spanischen Prasfarma am Vortag.

Die Analysten der Hypovereinsbank (HVB) haben Merck Kgaa-Aktien nach dem Zukauf mit "Underperform" beim Kursziel 67 Euro bestätigt. Die Übernahme ist aus Sicht von Analystin Isabella Zinck ein sinnvoller Schritt. Merck könne die ohnehin solide Position auf dem spanischen Markt im Generika-Markt damit abrunden. Der Zugang zu Spezialisten und Krankenhäusern werde verbessert.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%