Aktien
Merck, Finck behält Allianz nach vier Hurrikans auf 'Buy'

Die Münchener Privatbank Merck, Finck und Co. hat die Aktie der Allianz nach dem bisherigen Schadensverlauf der Hurrikan-Saison in den USA unverändert als "Buy" eingestuft.

dpa-afx MÜNCHEN. Die Münchener Privatbank Merck, Finck und Co. hat die Aktie der Allianz nach dem bisherigen Schadensverlauf der Hurrikan-Saison in den USA unverändert als "Buy" eingestuft. Die bisherige Belastung in Höhe von rund 200 Mill. Dollar (165 Mill. Euro) halte sich im Rahmen, zumal im ersten Halbjahr praktisch noch keine Forderungen im Zusammenhang mit Naturkatastrophen an die Allianz gestellt worden seien, hieß es in einer am Montag herausgegebenen Kurzstudie.

Analyst Konrad Becker verwies darauf, dass die Allianz in einem "normalen Jahr" mit Forderungen aus Naturkatastrophen in Höhe von 1,5 Prozent des Nettoprämien-Einkommens rechnet. Dieser Wert dürfte sich nach Einschätzung Beckers auf 38,4 Mrd. Euro belaufen, so dass sich eine Forderungsprognose von knapp 600 Mill. Euro ergibt. Vor diesem Hintergrund sei sogar noch Spielraum für weitere Kosten im laufenden vierten Quartal.

Becker geht davon aus, dass die Schätzung der Allianz für die Schaden-Kosten-Quote für 2004 von weniger als 97 Prozent folglich noch nicht in Gefahr ist. Eine Schaden-Kosten-Quote von weniger als 100 Prozent bedeutet, dass eine Versicherung profitabel arbeitet. Gemäß der Einstufung "Buy" erwartet Merck Finck & Co, dass die Aktie in den kommenden sechs Monaten um mindestens zehn Prozent zulegen wird.

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