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Merck Finck bestätigt FMC-Aktien nach Zahlen mit 'Hold'

Analysten von Merck Finck & Co. haben nach Vorlage von Zahlen die Aktien des Dialyse-Spezialisten Fresenius Medical Care (FMC) mit "Hold" bestätigt.

dpa-afx MÜNCHEN. Analysten von Merck Finck & Co. haben nach Vorlage von Zahlen die Aktien des Dialyse-Spezialisten Fresenius Medical Care (FMC) mit "Hold" bestätigt. Die Zahlen zum vierten Quartal seien besser als vom Markt und Merck Finck erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Carsten Kunold in einer ersten Reaktion am Donnerstag. Zudem habe er bisher für 2005 einen Umsatzanstieg von sieben Prozent und ein Plus beim Überschuss von 10,5 Prozent erwartet. Laut FMC soll der Umsatz aber um sechs bis neun Prozent und der Überschuss um mehr als zehn Prozent zulegen. Wahrscheinlich werde Merck Finck die Schätzungen und auch das Kursziel für FMC-Aktien von 62 Euro leicht erhöhen.

FMC habe vom schwachen Dollar profitiert, hieß es weiter. Der Rückgang der Ebit-Marge auf 13,9 Prozent sei nicht so hoch ausgefallen wie von Merck Finck mit 13,6 Prozent erwartet. Ursache sei der Preisdruck in Japan.

Ein gewisses Risiko bleibe aber wegen der weiter laufenden Ermittlungen der US-Justizbehörden, hieß es zur Begründung für die bestätigte Einstufung "Hold". Ende 2004 hatten die beiden US-Töchter Fresenius Medical Care Holdings und Spectra Renal Management Vorladungen der US-Justizbehörden erhalten. Von Interesse waren dabei besonders Unterlagen zu einem bestimmten Labortest und zu Vitamin-D-Therapien für Dialysepatienten.

Gemäß der Einstufung "Hold" erwartet Merck Finck & Co eine Kursentwicklung von minus fünf bis plus zehn Prozent in den kommenden sechs Monaten.

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