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Merck Finck senkt Deutsche Post auf 'Hold' - Interesse an Exel

Merck Finck & Co. hat die Anlageempfehlung für die Aktie der Deutschen Post nach Bekanntgabe der Pläne für eine eventuelle Übernahme des britischen Konkurrenten Exel von "Buy" auf "Hold" gesenkt.

dpa-afx MÜNCHEN. Merck Finck & Co. hat die Anlageempfehlung für die Aktie der Deutschen Post nach Bekanntgabe der Pläne für eine eventuelle Übernahme des britischen Konkurrenten Exel von "Buy" auf "Hold" gesenkt. Angesichts des Mangels an weiteren Informationen werde die Empfehlung zurückgenommen, hieß es in einer Reaktion am Donnerstag. Ein Kauf könnte eine negative Nachricht sein. Als Kursziel wurden 19 Euro genannt.

"Wir sind der Ansicht, dass die Deutsche Post bei der Eingliederung der jüngsten Akquisitionen (Danzas, DHL, Airborne) ihre Hausaufgaben fertig machen muss und dass eine weitere große Übernahme zusätzliche Integrationsturbulenzen auslösen könnte", schrieben die Analysten. Zudem werde der Zukauf ziemlich teuer. Exel werde zu einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 20 (für 2005) gehandelt, die Deutsche Post dagegen zu einem KGV von 11.

Eine Bezugsrechtsausgabe zur Finanzierung einer Übernahme sei nicht auszuschließen. Trotz der gut gefüllten Kriegskasse der Post lasse sich ein Kauf von Exel möglicherweise nicht aus den Barbeständen, dem Cashflow und durch Schulden finanzieren.

Gemäß der neuen Einstufung "Hold" erwartet Merck Finck & Co, eine Kursentwicklung von minus fünf bis plus zehn Prozent in den kommenden sechs Monaten.

Analysierendes Institut Merck Finck & Co.

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