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Merrill Lynch bestätigt Infineon mit 'Sell' - Zitzewitz-Rücktritt

Die Analysten von Merrill Lynch haben Infineon nach dem Rücktritt des Vorstands Andreas von Zitzewitz mit "Sell" bestätigt. Sie seien von dem Korruptionsskandal bei dem Halbleiterhersteller überrascht worden, schreiben die Analysten in einer Studie am Montag.

dpa-afx LONDON. Die Analysten von Merrill Lynch haben Infineon nach dem Rücktritt des Vorstands Andreas von Zitzewitz mit "Sell" bestätigt. Sie seien von dem Korruptionsskandal bei dem Halbleiterhersteller überrascht worden, schreiben die Analysten in einer Studie am Montag. Allerdings richteten sich Ermittlungen gegen den für die Speicherchip-Sparte zuständigen Vorstand Andreas von Zitzewitz persönlich und nicht gegen das Unternehmen. Die Gefahr, dass Infineon eine Strafe zahlen müsse, bestehe daher nicht. Von Zitzewitz ist inzwischen zurückgetreten.

Von Zitzewitz sei zwar ein anerkannter Fachmann, aber Infineon sei Unternehmen, dass den Weggang verschmerzen könne. Die Lücke, die von Zitzewitz hinterlasse, könne daher ohne Probleme gefüllt werden.

Gemäß der Einstufung "Sell" erwartet Merrill Lynch auf Sicht von zwölf Monaten eine negative Rendite für die Aktie.

Analysierendes Institut Merrill Lynch & Co.

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