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Merrill Lynch senkt Infineon-Gewinnprognosen - weiter 'Sell'

Analysten von Merrill Lynch haben die Gewinnprognosen für den Chiphersteller Infineon reduziert.

dpa-afx LONDON. Analysten von Merrill Lynch haben die Gewinnprognosen für den Chiphersteller Infineon reduziert. Wegen des zu erwartenden Preisrückgangs bei Dram-Chips würden die Prognosen für den Gewinn je Aktie (EPS) im laufenden Jahr von 29 auf 20 Cent und für 2006 von 25 auf 14 Cent gesenkt, hieß es in einer am Donnerstag veröffentlichten Studie. Die Einstufung "Sell" sowie der faire Wert von 8 Euro wurden bestätigt.

Die Prognosesenkungen begründete Merrill Lynch mit der Prognose des durchschnittlichen Preises für 256mb-Dram-Chips. Die Analysten erwarten, dass dieser im Jahr 2005 bei 3,79 Dollar statt der bisher erwarteten 3,93 Dollar liegen wird. Für das kommende Jahr wurde die Preiserwartung von 2,85 auf 2,74 Dollar gekürzt. Infineon sei besonders von den Dram-Preisen abhängig. Falls sich die Aktie auf die Marke von 6 Euro zu bewege, werde Merrill Lynch weniger negativ zum Papier eingestellt sein. Zudem belaste die Ungewissheit über die Zukunft der Handysparte von Siemens den entsprechenden Bereich bei Infineon. 13 Prozent des Umsatzes von Infineon kommen laut Merrill von Siemens.

Gemäß der Einstufung "Sell" erwartet Merrill Lynch auf Sicht von zwölf Monaten eine negative Rendite für die Aktie.

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