Milliarden-IPO
Russische Diamantenfirma strebt an die Börse

Rund ein Viertel der weltweiten Rohdiamanten-Produktion liegt in den Händen des staatlich kontrollierten rissischen Alrosa-Konzerns. Jetzt prüft das Unternehmen, ob es private Geldgeber an Bord nimmt. Bis zu einem Viertel der Anteile könnte an die Börse gebracht werden.
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HB MOSKAU. Die staatliche russische Diamantenfirma Alrosa könnte einem Medienbericht zufolge bei einem Börsengang bis zu 2,3 Milliarden Dollar einnehmen. Alrosa wolle im kommenden Jahr 20 bis 25 Prozent ihrer Anteile in Umlauf bringen, berichtete die Wirtschaftszeitung "Vedomosti" am Montag unter Berufung auf nicht näher beschriebene Kreise.

JP Morgan habe den Wert des Unternehmens auf 7,3 bis 9,0 Milliarden Dollar geschätzt. Mit den Einnahmen aus dem IPO sollte der Abbau des Edelsteins vorangetrieben werden.

Im September hatte Alrosa mitgeteilt, dass es im laufenden Jahr mit Umsätzen in Höhe von 3,34 Milliarden Dollar rechnet. Alrosa produziert etwa ein Viertel der weltweiten Rohdiamanten.

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