Milliarden-Neuemission
Chinesischer Baukonzern plant Börsengang

Nach dem Immobilienboom kommt der Börsengang: Die Dalian Wanda Gruppe hat mit Immobilienprodukten Milliarden verdient. Der Börsengang soll dem Unternehmen nun neues Kapital in Milliardenhöhe einbringen.
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HongkongIn Hongkong steht offenbar der milliardenschwere Börsengang des weltweit zweitgrößten Immobilienentwicklers für Shopping Malls und Bürogebäude an. Einem Insider zufolge erhielt Dalian Wanda Commercial Properties am Montag von der Börse Hongkong grünes Licht für die Emission. Der Löwenanteil der Einnahmen von bis zu sechs Milliarden Dollar soll in zehn neue Projekte in China fließen, wie die mit den Plänen vertraute Person sagte.

Es wäre der größte Börsengang in Asien - ohne Japan - seit vier Jahren. Im Oktober 2010 erlöste der Versicherer AIA 20,5 Milliarden Dollar. Der chinesische Online-Riese Alibaba war im September in New York an die Börse gegangen und hatte ein Volumen von 25 Milliarden Dollar erreicht.

Bis zum Ende des Jahres stehen an der Börse Hongkong noch weitere Neuzugänge an. Dazu gehört auch Daimler -Partner BAIC Motor, dessen Börsendebüt bis zu 1,5 Milliarden Dollar schwer werden könnte. Dalian Wanda will dem Insider zufolge ab Mittwoch um Investoren werben. Der Preis der Aktie soll am 15. Dezember festgelegt und das Papier eine Woche später erstmals gehandelt werden.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Auch in Hongkong wird angesichts der irrationalen Verhältnisse auf dem Festland zunehmend an den Exit gedacht.
    Ein IPO ist ideal dafür, die Verantwortung abzuladen, Kapital umzuleiten und am Ende die unvermeidlichen Verluste bis hin zur möglichen Insolvenz zu sozialisieren.

    Letzteres wird schwerer, denn China ersetzte die Vollgarantie für Konteninhaber durch eine limitierte (umgerechnet etwa:85.000.- US$).

    Ähnliches fand vor kurzem erst im Euro-Raum statt - allerdings verbunden mit einer "Schlußsozialisierung" - ein besonders netter Gag von Schäuble. Damit ersetzte er die Nullhaftung des Steuerzahlers durch eine Teil- und schließlich Vollhaftung.
    Er sah sich immer schon als das badisch-schwäbische Cleverle - viel klüger als all die anderen von Kohl bis Merkel.

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