Mögliche Millionen-Strafe
Commerzbank-Aktien geben nach

Die Commerzbank leidet an der Börse: Nach Meldungen über eine Millionen-Strafe in den USA wegen des Verstoßes gegen US-Sanktionen befinden sich die Kurse derzeit im Abstieg. Für einige Analysten kam das nicht unerwartet.
  • 1

FrankfurtCommerzbank-Aktien sind nach einem Bericht über eine drohende Millionen-Strafe an das Dax-Ende gesackt. Die Titel gaben am Dienstagvormittag um bis zu vier Prozent auf 11,03 Euro nach und notierten damit auf dem tiefsten Stand seit sieben Wochen.

„Das ist schon eine negative Überraschung und belastet entsprechend den Commerzbank-Kurs, auch wenn es den Markt nach der Buße für BNP Paribas nicht unvorbereitet trifft“, sagte Equinet-Analyst Philipp Häßler.

Analyst Dirk Becker von Kepler Cheuvreux erklärte das Kursminus vor allem mit Gewinnmitnahmen. Die Aktie hat in den vergangenen zwölf Monaten um mehr als 90 Prozent zugelegt. „Aber eigentlich war klar, dass da was kommen wird, zudem ist die Commerzbank bilanziell abgesichert.“ Nach Ansicht eines anderen Börsianers hätte die Strafe auch noch höher ausfallen können

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Mögliche Millionen-Strafe: Commerzbank-Aktien geben nach"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

  • Was für´n Wunder, dass die Commerzbank-Aktie einknickt. Hat der große Weltpolizist USA doch mal wieder seine Peitsche herausgeholt und zum Rundumschlag ausgeholt: UBS, Credit Suisse, Goldmann Sachs, JPM, Deutsche Bank, RBS ...

    ... wen wird es morgen treffen?

    Der Anlaß ist scheinbar egal; Betrug im Bankenwesen, Geschäfte mit den "Schurkenstaaten" Sudan und Iran usw. Hauptsache es springen Milliarden von US-Dollares für die Vereinigten Schurkenstaaten dabei heraus.

    Ich würde mich an Stelle deutscher Unternehmenschefs aus dem USA Geschäft entfernen. Es gibt aber derzeit nur noch ca. 2-3 deutsche Companies, die an der NYSE gelistet sind.

    Komisch, dass man Artikel über ISRAEL weder bei der Süddeutschen Zeitung noch auf der Seite des HB kommentieren kann. Liegt hier eine gewisse Form von Zensur vor?

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%