Mögliche Übernahme Spekulationen treiben Aktien von Julius Bär

Credit Suisse stellt offenbar Planspiele an, den Schweizer Vermögensverwalter Julius Bär zu übernehmen. Noch ist das Vorhaben zwar nicht konkret, die Bär-Aktien kletterten am Freitag trotzdem.
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Die Schweizer Bank Julius Bär mit Sitz in Zürich ist gut neun Milliarden Franken wert. Quelle: AFP

Die Schweizer Bank Julius Bär mit Sitz in Zürich ist gut neun Milliarden Franken wert.

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FrankfurtÜbernahmespekulationen haben die Aktien des Schweizer Vermögensverwalters Julius Bär am Freitag angeschoben. Händler verwiesen auf einen Bericht der Online-Publikation „Inside Paradeplatz“. Demnach gebe es bei Credit Suisse Planspiele, Julius Bär zu übernehmen. An der Schweizer Börse kletterten die Bär-Aktien um 2,4 Prozent auf 41,76 Schweizer Franken. Damit ist Bär gut neun Milliarden Franken wert, Credit Suisse rund vier Mal mehr. Weder Credit Suisse noch Julius Bär wollten sich zu dem Bericht äußern.

„Inside Paradeplatz“ zufolge könnte Credit Suisse mit dem Zukauf den angepeilten Ausbau der Vermögensverwaltung für reiche Privatkunden schaffen. Laut hohen Managern habe das Vorhaben aber noch keine konkrete Züge angenommen, hieß es in dem Bericht. Bevor sich Bär im Steuerstreit mit den US-Behörden einige, sei eine Transaktion nicht denkbar.

Marktteilnehmer gaben auch zu bedenken, dass Credit Suisse gegenwärtig mit der Stärkung des Eigenkapitals beschäftigt sei. Im Private Banking seien zudem nur freundliche Übernahmen erfolgversprechend.

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