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Morgan Stanley skeptisch vor Pariser Salon - Autobranche 'In-Line'

Im Vorfeld des Pariser Autosalons bleibt das Investmenthaus Morgan Stanley im Hinblick auf die Branche skeptisch. Von der Automobilshow werden nicht genügend Impulse ausgehen, um die nüchterne Realität vergessen zu machen, urteilten die Analysten in einer am Dienstag herausgegebenen Studie. Es bleibe daher bei der Sektoreinstufung "In-Line" für die europäischen Automobilhersteller.

dpa-afx LONDON. Im Vorfeld des Pariser Autosalons bleibt das Investmenthaus Morgan Stanley im Hinblick auf die Branche skeptisch. Von der Automobilshow werden nicht genügend Impulse ausgehen, um die nüchterne Realität vergessen zu machen, urteilten die Analysten in einer am Dienstag herausgegebenen Studie. Es bleibe daher bei der Sektoreinstufung "In-Line" für die europäischen Automobilhersteller.

Der Pariser Automobilsalon werde ebensoviel neue Chancen wie neuen Wettbewerb bringen, erklärten die Morgan-Stanley-Experten. Einige neue Modelle im hochwertigen Bereich würden vorgestellt wie der BMW 1er, der neue Porsche 911 und der das Golf-Spitzenmodell GTI von VW. Bei den Kompaktwagen nehme der Kampf um Kunden mit der Einführung des neuen Ford Focus und des Citroen C4, des Xsara-Nachfolgers, an Intensität zu.

Prognose FÜR 2005 Nicht Gesichert

Die Analysten gehen von einem Absatzwachstum in Westeuropa von 1,0 % in diesem und 2,5 % im nächsten Jahr aus. Allerdings erscheine die Prognose für 2005 inzwischen riskant. Das für Deutschland und Frankreich vorhergesagte Wachstum von 4,0 % im kommenden Jahr erscheine derzeit noch ungesichert.

Die Experten ziehen bei den Franzosen PSA mit der Einstufung "Overweight" und dem Kursziel 55 € den Papieren von Renault vor. BMW wird ebenfalls mit "Overweight" empfohlen (Kursziel: 42 €). Der Münchener Automobilhersteller biete das geringste Risiko unter den Branchenwerten. Daimlerchrysler machten auf Grund der jüngsten Management-Entscheidungen, insbesondere des Rückzugs von Mitsubishi Motors, Fortschritte ("Overweight"). Abgeraten wird den Investoren weiterhin von Volkswagen und Fiat (beide "Underweight").

Mit "In-Line" gehen die Analysten von Morgan Stanley davon aus, dass sich der von ihnen beobachtete Sektor in den nächsten zwölf bis 18 Monaten im Gleichklang mit der Benchmark, in diesem Fall dem Msci Europe, bewegen wird.

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