Morgan Stanley von US-Zulassungszahlen deutscher Autobauer enttäuscht

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Morgan Stanley von US-Zulassungszahlen deutscher Autobauer enttäuscht

Die deutschen Autohersteller haben bei den US-Zulassungszahlen für Februar die Erwartungen der Analysten von Morgan Stanley verfehlt. Alle europäischen Marken hätten unter den Prognosen gelegen - allerdings in unterschiedlichem Ausmaß, hieß es in einer am Mittwoch in London veröffentlichten Studie.

dpa-afx LONDON. Die deutschen Autohersteller haben bei den US-Zulassungszahlen für Februar die Erwartungen der Analysten von Morgan Stanley verfehlt. Alle europäischen Marken hätten unter den Prognosen gelegen - allerdings in unterschiedlichem Ausmaß, hieß es in einer am Mittwoch in London veröffentlichten Studie.

Enttäuscht zeigten sich die Analysten vor allem vom Volkswagen-Konzern , der insgesamt fünf Prozent beim Absatz verloren habe. Hier hatte Morgan Stanley ein Plus von 13 Prozent erwartet. Bei der Kernmarke VW seien rund 13 Prozent Absatz verloren gegangen, viel weniger als die erwarteten plus zehn Prozent. Die Marke Audi habe zwar um 16 Prozent kräftig zugelegt, sei aber ebenfalls unter der Voraussage von plus 25 bis 30 Prozent geblieben.

BMW hatte im Februar den US-Absatz um zehn Prozent gesteigert, die verkaufte Stückzahl stieg von 19 561 auf 21 496. Morgan Stanley hatte für die Gruppe aber ein Plus von 15 Prozent vorhergesagt. Die Marke BMW habe den Absatz um 8,6 Prozent gesteigert, die Schätzung habe hier 15 Prozent betragen. Dagegen habe das Unternehmen mit plus 18 Prozent mehr Minis verkauft als von den Experten mit plus 14 Prozent erwartet.

Die Daimler-Chrysler-Marke Mercedes lag ebenfalls unter den Erwartungen der Analysten. Das Minus von 16,5 Prozent sei deutlich stärker als mit minus fünf Prozent prognostiziert ausgefallen. Die Marke Chrysler jedoch habe dem Konzern mit ihrem Zuwachs von 7,5 Prozent ein Absatzplus von 5,5 Prozent beschert. Chrysler habe seinen Marktanteil auf 14,8 Prozent gesteigert, das sei der höchste Wert seit Februar 2001.

Bei Porsche habe das Plus von 7,7 Prozent ebenfalls leicht unter der Schätzung von neun Prozent gelegen, hieß es weiter. Enttäuscht habe dabei vor allem der Cayenne. Mit minus 20 Prozent habe dies unter dem von Morgan Stanley erwarteten Rückgang von 13 Prozent gelegen.

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