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Morgan Stanley weitet Verlustprognose 2005 bei Infineon aus

Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat bei Infineon ihre Verlustprognose für 2005 von sieben auf 13 Cent je Aktie ausgeweitet.

dpa-afx LONDON. Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat bei Infineon ihre Verlustprognose für 2005 von sieben auf 13 Cent je Aktie ausgeweitet. Für das kommende Jahr hob Analystin Kirsten Parker die Ergebnisprognose auf zwölf Cent je Aktie, nachdem sie bislang mit drei Cent Verlust je Anteilsschein gerechnet hatte. In der am Freitag in London vorgelegten Studie bestätigte sie die Aktie auf "Underweight" mit einem Kursziel von 6,40 Euro.

Nach Einschätzung der Expertin führt die Erholung der Preise für Dram-Speicherchips zwar zu steigenden Aktienkursen. Jedoch werde dies nur eine kurzfristig zu sehende Kaufgelegenheit schaffen, bevor die Branche im kommenden Jahr ihre Kapazitäten wieder deutlich ausbaue.

Zudem habe sich der Aktienkurs wieder um rund zwölf Prozent von seinem Ende April erreichten Tief erholt. Sie rechne deshalb nur mit 15 bis 20 Prozent Aufwärtspotenzial für die Aktie. Der anhaltende Preisdruck im Mobilfunkmarkt und die Unsicherheit über die Zukunft der Siemens-Handysparte könnte die Ertragslage von Infineon belasten.

Eingestuft mit "Underweight" erwartet Morgan Stanley einen unterdurchschnittlichen Gesamtertrag der Aktie im Vergleich zu den anderen von der Bank beobachteten Werten derselben Branche. Zugrunde gelegt wird ein Zeitraum zwischen zwölf und 18 Monaten.

Analysierendes Institut Morgan Stanley Dean Witter.

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