Aktien
Münchener Rück am 3. Tag nach der Flutkatastrophe unter Druck

Am dritten Tag nach dem verheerenden Seebeben in Südasien sind die Aktien der Münchener Rück am Mittwoch wieder unter Druck geraten.

dpa-afx FRANKFURT. Am dritten Tag nach dem verheerenden Seebeben in Südasien sind die Aktien der Münchener Rück am Mittwoch wieder unter Druck geraten. Obwohl das Unternehmen die Gewinnziele für 2004 nicht gefährdet sieht, rutschten die Papiere des weltgrößten Rückversicherungskonzerns nach einer Kurserholung am Vortag gegen 11.50 Uhr um 0,60 Prozent auf 89,90 Euro. Zur gleichen Zeit verlor der Dax 0,44 Prozent auf 4 242,75 Punkte.

Die Münchener Rück bezifferte die eigenen Belastungen durch das Seebeben mit weniger als 100 Mill. Euro. Mehrere Frankfurter Händler nannten die Schadenssumme auf Anfrage als eine "vernachlässigbare Größe". Der Konzern hatte zuvor das Gewinnziel für das laufende Jahr von 1,8 bis zwei Mrd. Euro bekräftigt.

Allerdings senkte Analyst Konrad Becker von der Münchener Privatbank Merck Finck & Co seine Gewinnschätzung für die Münchener Rück. Eine Belastung von 100 Mill. Euro würde für das Unternehmen einen Rückgang des Netto-Gewinns um 67 Mill. Euro oder 0,30 Euro je Aktie bedeuten. Der Experte schraubte daher seine Gewinnerwartung 2004 von 8,45 Euro je Aktie auf 8,15 Euro je Aktie zurück.

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