Aktien
Münchener Rück geben nach Vorladung für US-Tochter nach

Die Aktien der Münchener Rück haben am Dienstag nach weiteren Schritten der US-Aufsichtsbehörden im Zusammenhang mit unlauteren Versicherungspraktiken deutlich nachgegeben. Die Aktie der Münchener Rück gab bis 12.05 Uhr 1,25 Prozent auf 81,43 Euro nach.

dpa-afx FRANKFURT. Die Aktien der Münchener Rück haben am Dienstag nach weiteren Schritten der US-Aufsichtsbehörden im Zusammenhang mit unlauteren Versicherungspraktiken deutlich nachgegeben. Die Aktie der Münchener Rück gab bis 12.05 Uhr 1,25 Prozent auf 81,43 Euro nach. Der Dax verlor 0,19 Prozent auf 4 126,28 Punkte.

Händler am Frankfurter Aktienmarkt verwiesen auf die Vorladung der Versicherungsregulierungs-Behörden von North Carolina und Texas an die Adresse der Munich-American Riskpartners, die zur Münchener-Rück-Tochter American-Re gehört. Ein Frankfurter Händler sagte, die Geschichte an sich sei nicht neu. Aber an nachrichtenarmen Tagen halte sich der Markt eben an solche Dinge wie an einen Strohhalm. Vor wenigen Wochen hatte der New Yorker Generalstaatsanwalt Eliot Spitzer den weltgrößten Versicherungsmakler Marsh & Mclennan wegen wettbewerbswidriger Geschäftspraktiken verklagt.

Mitarbeiter von Marsh & Mclennan hatten nach Darstellung der Staatsanwaltschaft von Versicherungen Kommissionen erhalten, wenn sie diesen im Gegenzug bevorzugt Kunden vermittelten. Spitzer hatte die Untersuchungen in der Versicherungsbranche in der jüngsten Zeit ausgeweitet.

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