Münchener Rück nach erwartungsgemäßen Zahlen leicht im Plus

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Münchener Rück nach erwartungsgemäßen Zahlen leicht im Plus

Die Aktien der Münchener Rück haben sich am Dienstag nach Vorlage von Zahlen knapp im Plus gehalten. Nach anfangs deutlicheren Kursgewinnen stiegen die Papiere bis 9.15 Uhr nur noch um 0,03 Prozent auf 91,20 Euro. Dagegen fiel der Leitindex Dax um 0,17 Prozent auf 4 379,08 Punkte.

dpa-afx FRANKFURT. Die Aktien der Münchener Rück haben sich am Dienstag nach Vorlage von Zahlen knapp im Plus gehalten. Nach anfangs deutlicheren Kursgewinnen stiegen die Papiere bis 9.15 Uhr nur noch um 0,03 Prozent auf 91,20 Euro. Dagegen fiel der Leitindex Dax um 0,17 Prozent auf 4 379,08 Punkte.

Der anvisierte Jahresüberschuss von "etwa 1,8 Mrd. Euro" liegt nach Einschätzung der Landesbank Rheinland Pfalz (LRP) im Rahmen der LRP-Erwartungen. Analyst Jochen Schmitt hatte für 2004 einen Jahresüberschuss von 1,815 Mrd. Euro prognostiziert. Mit der angekündigten Dividendenzahlung von 2,00 Euro je Aktie (nach 1,25 Euro in 2003) erfüllte die Münchener Rück unsere optimistischen Dividendenerwartungen. Schmitt bestätigte den Titel auf "Outperformer" mit einem Kursziel von 110,00 Euro.

Die am Morgen überraschend unterbreiteten Zahlen des Rückversicherers fielen nach einer ersten Einschätzung eines Analysten "solide" aus. Insbesondere die geplante Dividende von 2,00 Euro sei deutlich besser als erwartet, während der Gewinn von 1,8 Mrd. Euro die Erwartung (1,7 bis 1,9 Mrd. Euro) ebenfalls leicht überschritten hat.

Nach Einschätzung eines Händlers erfüllten die Münchener "mehr oder weniger" die Markterwartungen. "Der Jahresüberschuss für 2004 von etwa 1,8 Mrd. Euro lag im Rahmen der Prognosen von Morgan Stanley, allerdings etwas unter den Schätzungen von Merrill Lynch", hieß es am Markt. Positiv hob er die "überraschend hohe Dividende" hervor.

Die Münchener Rück war im vergangenen Jahr erwartungsgemäß in die Gewinnzone zurückgekehrt und erzielte einen Gewinn im Rahmen der eigenen Prognose. Es werde ein Jahresüberschuss von etwa 1,8 Mrd. Euro erwartet nach einem Vorjahresverlust von 434 Mill. Euro, teilte der weltgrößte Rückversicherer überraschend mit. Das Unternehmen hatte im Januar die Gewinnprognose wegen der Milliardenabschreibung bei der Beteiligung HVB von 1,8 bis 2,0 Mrd. Euro auf 1,7 bis 1,9 Mrd. Euro gesenkt.

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