Aktien
Münchener Rück unterdurchschnittlich erwartet - Sturm 'Ivan'

Die Aktie des weltgrößten Rückversicherers Münchener Rück wird nach Händlereinschätzung am Montag in einem freundlichen Marktumfeld unterdurchschnittlich in den Handel gehen. Angesichts der sehr guten Vorgaben aus Japan und einem generell freundlichen Umfeld wurde aber nicht mit einem Handelsstart der Aktie im Minus gerechnet.

dpa-afx FRANKFURT. Die Aktie des weltgrößten Rückversicherers Münchener Rück wird nach Händlereinschätzung am Montag in einem freundlichen Marktumfeld unterdurchschnittlich in den Handel gehen. Angesichts der sehr guten Vorgaben aus Japan und einem generell freundlichen Umfeld wurde aber nicht mit einem Handelsstart der Aktie im Minus gerechnet.

Bei Lang & Schwarz wurde die Aktie der Münchener Rück vorbörslich in einer Spanne zwischen 79,20 und 79,70 € gehandelt, nachdem der Titel am Freitag bei 79,00 € geschlossen hatte. "Die Diskussion über die Folgen des Wirbelsturms könnte die Aktie schon belasten", sagte ein Händler in Stuttgart.

Der Tropensturm "Ivan", der dritte schwere Sturm seiner Art in kurzer Folge, könnte das Jahresziel des weltgrößten Rückversicherers gefährden. Wenn der Wirbelsturm über eine dicht besiedelte Küste des US-Bundesstaats Florida hinweg fege, dann könne die Gesellschaft ihre Prognose für 2004 "natürlich" nicht mehr einhalten, sagte Konzernchef Nikolaus von Bomhard am Sonntag in Monte Carlo.

Ebenfalls am Sonntag hatte die Münchener Rück bekräftigt, weiterhin einen Jahresüberschuss von zwei Mrd. € anzustreben. In der Nichtlebens-Rückversicherung peilt der Rückversicherer eine Schaden-Kosten-Quote von unter 97 % an. Liegt diese so genannte Combined Ratio unter 100 %, so erzielt ein Versicherer operativ Gewinne.

Der als extrem gefährlich eingestufte Hurrikan "Ivan" hat indes Kurs auf Kuba genommen. Wie das US-Hurrikan-Zentrum in Miami (Florida) mitteilte, lag das Zentrum des Wirbelsturms am Sonntagabend noch 340 Kilometer südwestlich der Westspitze der größten Karibikinsel, wo in den vergangenen Tagen rund eine Million Menschen aus besonders gefährdeten Zonen ausquartiert worden waren. Der Zyklon bedroht jetzt außerdem die mexikanischen Karibikbadeorte.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%