Nach dem Aktiensplit
HVB passt Deutsche-Börse-Ziel an

dpa-afx FRANKFURT. Die HVB hat am Montag ihr Kursziel für die Aktien der Deutschen Börse nach einem Aktiensplit von 180 auf 90 Euro angepasst. Gleichzeitig bestätigten die Analysten den Titel mit "Hold". Die Umsatzstatistiken im Mai lagen innerhalb der erwarteten Bandbreite, erklärte HVB-Analyst Bernd Müller-Gerberding. Während im Kassamarkt die Handelsvolumina sowohl gegenüber dem Vorjahr als auch gegenüber dem Vormonat zunahmen, sei im Derivatemarkt nur im Vergleich zum Vormonat eine Steigerung zu verzeichnen.

Am Freitag hatte die Deutsche Börse nach Handelsschluss eine Bonusaktie je Titel ausgegeben. Damit verdoppelte sich die Aktienzahl von 100 auf 200 Millionen. Der Ausgabe der Bonusaktien sei eine Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln vorausgegangen, so Müller-Gerberding. Dabei erhöhte sich das gezeichnete Kapital zu Lasten der Gewinnrücklagen um 100 auf 200 Mill. Euro. Die neuen Aktien seien für 2007 voll dividendenberechtigt.

Die Verlängerung des Xetra-Vertrages mit der Wiener Börse bis Ende 2012 wertete der Analyst positiv. Sie sei ein Beleg für die Wettbewerbsfähigkeit des Handelssystems und verbessere die Chancen, weitere Handelsplätze für die Xetra-Technologie gewinnen zu können.

Eine Hold-Empfehlung der HVB wird ausgesprochen, wenn die erwartete Gesamtrendite in den nächsten zwölf Monaten unter den Eigenkapitalkosten der Aktie liegt.

Analysierendes Institut Hypovereinsbank.

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