Nach gelungenen Turnaround nimmt der Konzern Kurs auf Europa – Markteintritt in Italien sorgt für Phantasie
Bei Telegate sehen Experten Kurspotenzial

Telegate drängt es ins fremdsprachige Ausland. Dass diese Strategie aufgeht, glauben auch die Analysten und empfehlen die Aktie mehrheitlich zum Kauf.

DÜSSELDORF. „11 88 0 – da werden Sie geholfen!“ Mit diesem Werbeslogan, der jedem Deutschlehrer Bauchschmerzen bereitet, macht Telegate seit Jahren der Deutschen Telekom das Leben schwer. In Zukunft werden sich die Texter wohl etwas Neues ausdenken müssen, denn das Unternehmen drängt es ins fremdsprachige Ausland. Großbritannien, Spanien und demnächst Italien will der zweitgrößte Telefon-Auskunftsanbieter Deutschlands erobern und damit langfristig seine Gewinne sichern.

Dass diese Strategie aufgeht, glauben auch die Analysten und empfehlen die Aktie mehrheitlich zum Kauf. Denn das Wachstums steht mittlerweile auf soliden Füßen. So hat der Konzern im vergangenen Jahr zum ersten Mal seit dem Börsengang 1999 einen zumindest bescheidenen Gewinn von rund 7 Mill. Euro ausgewiesen. Dass sich dieser Trend fortsetzen wird, verdeutlichte der Konzern bei der Vorlage der Quartalszahlen. Die ersten drei Monate schloss Telegate mit einem Plus von knapp 3 Mill. Euro ab.

Die Turnaround-Story machte auch vor dem Aktienkurs nicht Halt. Zwischen Mai und Oktober 2003 hat sich der Wert der Aktie mehr als verdoppelt. Seitdem allerdings stagniert der Kurs bei rund 10,50 Euro. „Nach der enormen Rally war die Luft erstmal raus“, sagt ein Analyst.

Doch langsam wächst die Zuversicht wieder. Vor allem, da sich die Auslandsstrategie als erfolgreich erweist. Die Expansion in Spanien, wo sich Telegate bereits neben den beiden Töchtern der Telefónica etabliert hat, sowie in England läuft in vollen Zügen. Und mit der zunehmenden Liberalisierung in Europa kommen weitere Märkte hinzu.

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