Nach Quartalszahlen
Facebook-Aktie geht durch die Decke

Facebook wird zum Börsenliebling: Dank Smartphones greifen viele Nutzer mobil auf das soziale Netzwerk zu – und machen es so interessant für Werbebetreibende. Die jüngsten Geschäftszahlen dokumentieren den Erfolg.
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Menlo ParkDie Nutzer machen Facebook zum runden Geburtstag das schönste Geschenk: Sie halten dem sozialen Netzwerk trotz aller Unkenrufe über coolere Konkurrenten die Treue. Das sorgt für sprudelnde Werbeeinnahmen und dicke Gewinne. „In der kommenden Woche wird Facebook zehn Jahre alt“, sagte Gründer und Firmenchef Mark Zuckerberg am Mittwoch. „Es war eine unglaubliche Reise, für mich persönlich und für alle im Unternehmen.“

Täglich strömen mehr Leute in die Online-Gemeinschaft: Facebook konnte zum Ende vergangenen Jahres die Marke von 1,2 Milliarden Nutzern überspringen. Mehr als 750 Millionen davon wählen sich jeden Tag ein, bevorzugt über ihr Smartphone oder ihren Tablet-Computer - sie sind damit für Facebook und seine Werbepartner besonders wertvoll, was sich in den Geschäftszahlen widerspiegelt

Im Schlussquartal schoss der Umsatz um 63 Prozent auf 2,6 Milliarden Dollar in die Höhe. Vor Weihnachten hatten besonders die Einzelhändler verstärkt geworben. Der Gewinn verachtfachte sich dadurch im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 523 Millionen Dollar. „Es war ein großartiger Abschluss des Jahres für Facebook“, sagte Zuckerberg am Sitz im kalifornischen Menlo Park.

Die Börsianer, die noch vor kurzem an Facebook gezweifelt hatten, waren positiv überrascht: Die Aktie sprang zum New Yorker Handelsstart am Donnerstag um über 15 Prozent auf den Rekordkurs von gut 62 Dollar hoch. Zum Börsengang im Mai 2012 hatte das Papier 38 Dollar gekostet und war danach zeitweise auf unter 18 Dollar abgestürzt.

Vor allem die Einnahmen aus dem sogenannten mobilen Geschäft – also Smartphones und Tablets – sind seitdem stark gestiegen. Das brachte den Anlegern den Glauben an das Geschäftsmodell von Facebook zurück. Im Schlussquartal nahm Facebook zum ersten Mal mehr Werbegelder mobil ein als über die klassische Website. Der Anteil lag bei 53 Prozent. Im Vorjahreszeitraum waren es erst 23 Prozent.

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Nochmals 16 Prozent mehr Nutzer

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