Nach Sonnenstrom-Rekord
Solarwerte überwiegend fest

Nachdem viele Anleger zuletzt einen großen Bogen um Solarwerte machten sorgten die jüngsten Produktionszahlen für Solarstrom für freudige Stimmung. Zudem zeichnet sich ein Kompromiss bei der Solarförderung ab.
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Solarwerte haben sich am Pfingstmontag überwiegend fest präsentiert. Im TecDax erklommen die Titel von Solarworld mit einem Aufschlag von 7,7 Prozent auf 1,56 Euro den Spitzenplatz. Die Aktien des Herstellers von Solar-Wechselrichtern, SMA Solar, verteuerten sich um ein Prozent auf 25,23 Euro. Centrotherm hingegen konnten ihr anfängliches deutliches Kursplus nicht halten und büßten zuletzt 1,5 Prozent auf 5,03 Euro ein. Für das deutsche Technologiebarometer ging es zeitgleich um 0,9 Prozent auf 759 Punkte nach oben.

Einem Börsianer zufolge wirkt der jüngste Rekord bei der Produktion von Sonnenstrom positiv. Zwischen Flensburg und Berchtesgaden lieferten Solaranlagen zu Pfingsten erstmals eine Gesamtleistung von teils mehr als 20 000 Megawatt. Das besagt eine am Samstag veröffentlichte Hochrechnung des Internationalen Wirtschaftsforums Regenerative Energien (IWR) in Münster.

Verwiesen wurde am Markt zudem auf die Absicht des neuen Bundesumweltministers Peter Altmaier (CDU), in Gesprächen mit den Ländern schnell einen Kompromiss im Streit um die geplante Kürzung der Solarförderung zu erreichen. „Bei der Frage Photovoltaik ist es so, dass wir in den nächsten Tagen eine Einigung brauchen“, sagte Altmaier am Samstag in Saarbrücken. Bewegung könne es etwa bei der Größe von Anlagen auf Dächern geben, sagte Altmaier. Die Regierung will die Solarförderung um bis zu 30 Prozent kürzen, doch die Länder blockierten dies mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit im Bundesrat.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Nach Sonnenstrom-Rekord : Solarwerte überwiegend fest"

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  • Von dem netten Herrn Altmaier, hat man leider noch nichts Substantielles gehört!
    Neue Besen kehren bekanntlich besser,
    diesen Anfangs Vertrauensbonus sollte er nicht verspielen.

    Was will die Bundesregierung eigentlich?

    Diese Vollbremsung namens Solarkürzung,
    die ständig wiederholten Halbwahrheiten
    (Rösler Sonnen Stromanteil liegt 3 % in Wahrheit sind es 4 %))
    diese PR-Maschinerie erklärt sich vielleicht
    nach dem alten Sprichwort: Viel Feind, viel Ehr!

    Das Grundprinzip der Kommunikation ist dabei simpel
    und berücksichtigt eine Binsenweisheit der PR- und Werbebranche:
    Man kann den größten Unsinn behaupten,
    wenn man ihn nur oft und nachdrücklich genug wiederholt –
    irgendwann werden auch die skurrilsten Aussagen
    von hinreichend vielen Menschen geglaubt.

    Es wird langsam eng für die Stromriesen,
    denn nur beim Sonnenstrom ist der Bürger wirklich an der Energiewende beteiligt!

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