Nasdaq
Aktien des BMW-Partners A123 Systems begehrt

Der US-Autobatterie-Hersteller A123 Systems ist bei seinem New Yorker Börsengang auf großes Interesse gestoßen. Durch die Emission konnte der BMW-Partner 380 Mio. Dollar bei Anlegern einsammeln. Die Papiere stiegen um mehr als 40 Prozent.

HB NEW YORK. Die Aktien von A123 Systems schossen bei ihrem Debüt an der Technologiebörse Nasdaq um mehr als 40 Prozent in die Höhe. Schon der Ausgabepreis war mit 13,50 Dollar je Aktie überraschend hoch gewesen. Das Unternehmen verkaufte 28,1 Mio. Anteilsscheine und damit knapp zehn Prozent mehr als erwartet. Damit sammelte A123 380 Mio. Dollar ein. Ursprünglich hatte A123 lediglich mit einem Ausgabepreis von acht bis 9,50 Dollar je Anteilsschein gerechnet.

A123 entwickelt Batterien und Batteriesysteme für Elektro- und Hybrid-Fahrzeuge. Das von Wissenschaftlern gegründete Unternehmen arbeitet mit Autobauern wie BMW, Chrysler und General Motors zusammen. Im August erhielt A123 vom US-Energieministerium einen Zuschuss von 249 Mio. Dollar aus einem staatlichen Fördertopf, mit dem die Entwicklung moderner Autobatterien unterstützt werden soll. Der Regierungszuschuss und starke Unterstützer und Technologiepartner wie Motorola und Qualcomm zeigten, wie groß das Vertrauen in diese Umwelttechnik sei, sagte Scott Sweet von der Beratungsfirma IPO Boutique. Die den Börsengang begleitenden Banken unter der Führung von Goldman Sachs und Morgan Stanley haben eine Option auf den Kauf von weiteren 4,2 Mio. Aktien, so dass die Einnahmen aus der Transaktion noch auf 437,5 Mio. Dollar steigen können.

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