National Bank

Griechenlands größte Bank versorgt sich am Kapitalmarkt

Die griechische Nationalbank platziert ihre neuen Aktien mit großem Erfolg am Kapitalmarkt. Wie geplant nahm das Geldhaus so 2,5 Milliarden Euro ein. Das Geld soll genutzt werden, um Löcher in der Bilanz zu stopfen.
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Die Flaggen der Europäischen Union, der Nationalbank von Griechenland und die griechische Nationalflagge wehen  vor dem Gebäude der Nationalbank von Griechenland: 84 Prozent der NBG-Anteile liegen beim griechischen Banken-Rettungsfonds. Quelle: dapd

Die Flaggen der Europäischen Union, der Nationalbank von Griechenland und die griechische Nationalflagge wehen vor dem Gebäude der Nationalbank von Griechenland: 84 Prozent der NBG-Anteile liegen beim griechischen Banken-Rettungsfonds.

(Foto: dapd)

AthenDie griechische National Bank (NBG) hat ihre neuen Aktien erfolgreich bei Investoren am Kapitalmarkt platziert. Die Papiere seien zu jeweils 2,20 Euro zugeteilt worden, gab die größte Bank des Euro-Krisenlandes am Freitag bekannt. Das entsprach einem Abschlag von 15 Prozent auf den Schlusskurs an der Athener Börse von Donnerstagabend. Das Geldhaus nimmt dadurch wie geplant 2,5 Milliarden Euro ein. Die Nachfrage habe das Angebot sehr deutlich überschritten. Mit dem Geld will es Löcher in der Bilanz stopfen.

84 Prozent der NBG-Anteile liegen beim griechischen Banken-Rettungsfonds. Wegen der Schuldenkrise, unter der das Land seit Jahren ächzt, sind alle großen Geldhäuser in Schieflage geraten. Zuletzt gab es aber - vor allem aus dem Ausland - wieder eine stärkere Nachfrage nach Anleihen und Aktien des Landes. Die NBG-Rivalen Alpha Bank, Piraeus und Eurobank haben über die Ausgabe neuer Anteilsscheine insgesamt fast sechs Milliarden Euro eingesammelt.

  • rtr
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1 Kommentare zu "National Bank: Griechenlands größte Bank versorgt sich am Kapitalmarkt"

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  • "Die griechische Nationalbank platziert ihre neuen Aktien mit großem Erfolg am Kapitalmarkt. Wie geplant nahm das Geldhaus so 2,5 Milliarden Euro ein. Das Geld soll genutzt werden, um Löcher in der Bilanz zu stopfen."
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    Klar doch. Und wenn die Geschichte platzt, steht eben der deutsche Steuerzahler für die Rechnungen gerade. Alles ganz easy und alternativlos.

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