Neue Produktpalette bringt den US-Handyhersteller in eine gute Position für das Weihnachtsgeschäft
Analysten setzen auf die Motorola-Aktie

Der neue Vorstandschef des US-Handy-Herstellers Motorola, Ed Zander, hat aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt. Das zeigt das jetzige Weihnachtsgeschäft.

SAN FRANCISCO. Sein Vorgänger Christopher Gavin hatte es im vergangenen Jahr verpasst, die neuen Mobiltelefone mit integrierter Kamera rechtzeitig zur Hauptsaison auf den Markt zu bringen. Wenig später war er seinen Job los, und das, obwohl er als Enkel des Motorola-Gründers zur Familie gehörte.

Die Gefahr, dass ein solches Debakel in diesem Jahr wiederholt, ist gering. Denn insgesamt bringt Motorola in diesem Quartal 20 neue Handy-Modelle auf den Markt. „Motorola hat die stärkste Produktpalette für das Weihnachtsgeschäft“, sagt Analyst Michael Walkley vom Investmenthaus Piper Jaffray.

„Wir glauben, dass sich die gesunde Nachfrage nach Motorolas Produkten auch im ersten Quartal 2005 fortsetzt“. Besonders die neuen eleganten RAZR-Handys, die Fotos, Videos und Musik abspielen, lassen auf stärkere Verkaufszahlen hoffen. sagt Walkley, der das Zwölfmonatskursziel für die Aktie bei 25 Dollar sieht.

Zander hat das Unternehmen in den vergangenen Monaten zu finanzieller Stärke zurück geführt. Im dritten Quartal steigerte Motorola den Umsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal um 26 Prozent auf 8,6 Mrd. Dollar, der Gewinn vervierfachte sich fast auf 479 Mill. Dollar. „Motorola hat 2003 seine finanzielle Lage deutlich verbessert“, sagt Inder Singh, Analyst beim Investmenthaus Prudential Equity, der die Motorola-Aktie mit „Neutral“ bewertet.

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