Neue Produktstrategie
Analysten halten Apple-Aktie die Treue

Preissenkungen und anhaltende Unsicherheit über den Gesundheitszustand von Firmenchef Steve Jobs. Die Präsentation von Apple auf der Entwicklermesse WWDC sorgte bei einigen Investoren für Nervosität. Analysten sehen das Unternehmen dagegen nach wie vor auf der Überholspur. Trotz 70 Prozent Kursgewinn seit Jahresanfang, hagelt es für Apple Kaufempfehlungen.

DÜSSELDORF. "Apple-Aktie belastet die US-Börsen", überschrieb eine Nachrichtenagentur am Montagabend ihren Marktbericht von der US-Börse. Vorausgegangen war die mit Spannung erwartete Neuheiten-Präsentation des Technologiekonzerns auf der Entwicklermesse WWDC in San Francisco. Dort hatte Apple unter anderem sein neues iPhone und die nächste Generation der Macbook-Laptops vorgestellt.

Von einer ernsten Belastung kann angesichts eines Kursrückgangs der Apple-Aktie um 0,57 Prozent die Rede aber kaum die Rede sein. Im Gegenteil: Nach der Präsentation auf der WWDC holte das Papier, das zuvor in der Spitze 2,9 Prozent verloren hatte, einen Großteil des Tagesminus wieder auf. Der Kursverlust relativiert sich auch stark vor dem Hintergrund, dass Apple-Aktien seit Anfang des Jahres bereits 68,5 Prozent an Wert gewonnen haben.

Dass einige Investoren dennoch Grund zur Sorge sahen, lag vor allem an zwei Dingen: Zum einen interpretierten manche die Preissenkungen als Hinweis, dass Apple seine Hochpreisstrategie in Zeiten der Wirtschaftskrise nicht mehr aufrecht halten kann und die Gewinnmargen - im ersten Quartal erzielte Apple eine Bruttogewinnmarge von 36,4 Prozent - in Zukunft unter Druck kommen werden.

Hinzu kommen die anhaltenden Spekulationen um den Gesundheitszustand von Firmenchef Steve Jobs, die durch seine Abwesenheit auf der Konferenz in San Francisco neue Nahrungen erhielten. Jobs, der vor einigen Jahren an Bauchspeicheldrüsenkrebs litt und im Januar nach offiziellen Angaben wegen Hormonstörungen eine Auszeit genommen hatte, soll Ende Juni wieder ins Geschäft einsteigen. Da es immer wieder Gerüchte gibt, dass er für eine Rückkehr zu krank sei, hatten viele Investoren auf einen Auftritt auf der WWDC gehofft.

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