Neuemission
Aktien von Vita 34 brechen bei Börsendebüt ein

Bei ihrem Börsendebüt hat die Nabelschnur-Blutbank Vita 34 Anlegern ein Minus auf dem Konto beschert.

HB FRANKFURT. Die Aktien fielen auf 12,75 Euro und lagen damit 15 Prozent unter dem Ausgabepreis von 15 Euro. Am Montag waren die Papiere bereits im vorbörslichen Graumarkthandel auf 13 Euro abgerutscht. „Offenbar ist die Aktie überteuert an den Markt gekommen“, kommentierte ein Händler den Kursverfall.

Vita 34 hatte lediglich die 600 000 Aktien aus der Kapitalerhöhung bei Investoren untergebracht. Ursprünglich hatte die Firma 1,01 Millionen Titel in einer Spanne von 14,50 bis 17,50 Euro zur Zeichnung angeboten. Concord Effekten begleitete den Gang von Vita an das stark regulierte Börsensegment Prime Standard.

Das Geld aus der Emission - neun Millionen Euro - will das 1997 gegründete Unternehmen in den Ausbau des Geschäfts stecken. Aus Nabelschnurblut lassen sich körpereigene Stammzellen-Präparate gewinnen. Vita 34 zufolge haben sich in Deutschland bislang rund 40 000 Eltern dazu entschieden, das Nabelschnurblut ihres Kindes aufzubewahren.

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