Neuemission
Europäische Euronext steht vor dem Börsengang

Neuigkeiten in der Branche der Börsenbetreiber: NYSE plant einen Börsengang der europäischen Aktientochter Euronext. Damit endet das Vorhaben die größten Betreiber der USA und Europa zu vereinen.
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Der Börsenbetreiber NYSE Euronext, der von IntercontinentalExchange Group. übernommen wird, hat JPMorgan Chase und Société Générale für einen potenziellen Börsengang der europäischen Aktien-Tochter ausgewählt. Das erfuhr Bloomberg News am späten Dienstag aus informierten Kreisen.

Ein Anteil an Euronext - dem Betreiber der Börsen in Paris, Amsterdam, Brüssel und Lissabon - könnte schon im nächsten Jahr am Markt platziert werden, erklärten vier mit den Plänen vertraute Personen, die nicht namentlich genannt werden wollten. Die Platzierung könnte rund 750 Millionen Euro einspielen, erklärten zwei der Personen. Das letztendliche Volumen des Börsengangs sei jedoch noch nicht festgelegt worden.

Durch den Börsengang würde das Experiment beendet werden, die größten Börsenbetreiber in den USA und Europa zu vereinen. Es begann im April 2007 mit dem Kauf von Euronext durch NYSE für 14,3 Milliarden Dollar. Jeffrey Sprecher, der Konzernchef von IntercontinentalExchange, erklärte im Dezember, dass die Europa-Sparte auf einen möglichen Verkauf geprüft werde.

Sprechers Unternehmen hatte vor neun Monaten dem Kauf des Besitzers der New York Stock Exchange für Aktien und Barmittel im Volumen von damals etwa 8,2 Milliarden Dollar zugestimmt.

Agentur
Bloomberg 
Bloomberg / Nachrichtenagentur

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