Neuemission
Gelungenes Börsendebüt von Dresdner Factoring

Bei ihrem Börsendebüt haben die Aktien des Finanzdienstleisters Dresdner Factoring im Vergleich zum Ausgabepreis zugelegt. Am Vormittag notierten die im Geregelten Markt (General Standard) gelisteten Papiere drei Prozent höher bei 11,83 Euro.

HB FRANKFURT. „Wir sind sehr zufrieden mit dem Börsengang“, sagte Firmenchef Klaus Sauer. Dresdner Factoring hatte knapp 1,6 Millionen Aktien zu einem Preis von je 11,50 bis 13 Euro zur Zeichnung angeboten. Die Titel waren am unteren Ende der Spanne bei 11,50 Euro zugeteilt worden.

Das Emissionsvolumen beläuft sich auf rund 18 Millionen Euro, wovon ein Drittel an die Altaktionäre geht. Mit dem frischen Geld will Sauer die weitere Expansion finanzieren.

Was genau ist Factoring? Lesen Sie es im neuen Handelsblatt-Wirtschaftswiki nach - und wenn Ihnen die Erklärung nicht ausreicht, ergänzen und verbessern Sie sie:
» Factoring im Wirtschaftswiki.

Die 60 Mitarbeiter zählende Dresdner Factoring übernimmt Forderungen mittelständischer Unternehmen und schützt sie damit gegen Ausfallrisiken. Dabei wickelt die 1999 gegründete Firma aus der sächsischen Hauptstadt auch die Debitorenbuchhaltung und das Mahnwesen für die Firmen ab. 2005 setzte der Börsenneuling 4,45 (2004: 3,29) Millionen Euro um. Das Unternehmen ist bundesweit erste börsennotierte Factoring-Anbieter.

Bei vollständiger Ausübung der Mehrzuteilungsoption von 155 000 Aktien befänden sich nach dem Börsengang 56 Prozent der Unternehmensanteile im Streubesitz. Der Anteil der Oklahoma Vermögensverwaltung, hinter der sich mehrere Privatinvestoren verbergen, sinke auf 23,3 von 53,4 Prozent. Begleitet wird der Börsengang von der HVB.

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