Neuemission
Worldpay plant Milliarden-Börsengang in London

Umgerechnet rund 1,2 Milliarden Euro will der Zahlungsabwickler Worldpay bei seinem Börsengang in London einnehmen. Das Geld will das Unternehmen vor allem in die Schuldentilgung stecken.

BangaloreEuropas führender Zahlungsverkehrsabwickler Worldpay <IPO-WORLD.L> strebt an die Börse in London. Mit der Ausgabe von Aktien will das Unternehmen nach Angaben vom Freitag rund 890 Millionen Pfund einnehmen, umgerechnet gut 1,2 Milliarden Euro. Die Papiere sollen künftig zu mindestens einem Viertel in Streubesitz sein.

Mit den Einnahmen sollen unter anderem die Schulden des Zahlungsdienstleisters reduziert werden. Der Börsengang wird für Oktober erwartet. Ob es wirklich dazu kommt, ist aber nicht sicher. Denn Insidern zufolge lagen zuletzt mehrere Angebote für einen Kauf von Worldpay vor, unter anderem vom französischen Rivalen Ingenico, mehreren Beteiligungsgesellschaften sowie laut einem Medienbericht auch vom deutschen Wettbewerber Wirecard.

Lange gehörte Worldpay zur Royal Bank of Scotland. Derzeit befindet sich das 1989 gegründete Unternehmen in den Händen der Beteiligungsgesellschaften Advent und Bain. Sie hatten die Firma 2010 für rund zwei Milliarden Pfund übernommen. Beim Börsengang könnte Worldpay Expertenschätzungen zufolge mit rund sechs Milliarden Pfund bewertet werden.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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