Nicht nur "Playboy"-Interview sorgte für Aufregung
SEC gibt Google grünes Licht

Dem mit Spannung erwarteten Börsengang des US-Internetkonzerns Google steht offenbar nichts mehr im Wege: Der weltweit beliebteste Suchmaschinen-Betreiber legte am Mittwoch den Ausgabepreis seiner Aktien mit 85 Dollar fest. Zuvor hatte die US-Börsenaufsicht SEC mit Verzögerung grünes Licht für die Platzierung an der Technologiebörse Nasdaq gegeben.

HB NEW YORK. Mit einem Erlös von 1,67 Milliarden Dollar handelt es sich um den viertgrößten US-Börsengang in diesem Jahr. Es wurde damit gerechnet, dass die Aktien bereits am Donnerstag gehandelt werden. Dem Börsengang war eine Serie von Pannen vorausgegangen. Erst am Mittwoch hatte Google offenbar angesichts einer überraschend niedrigen Nachfrage die Preisspanne für seine Aktien deutlich auf 85 bis 95 Dollar gesenkt, nachdem zuvor noch 108 bis 135 Dollar anvisiert worden waren. Zudem wurde die Zahl der auszugebenden Aktien von 25,7 Millionen auf 19,6 Millionen reduziert. Ursprünglich hatte das im kalifornischen Mountain View ansässige Unternehmen einen Erlös von 3,5 Milliarden Dollar angepeilt.

Mit dem niedrigeren Ausgabepreis und IPO-Volumen hat Google offenbar dem schwachen Technologie-Marktumfeld Rechnung getragen. Rund 60 Prozent aller Börsen-Neulinge dieses Monats mussten sich nach Daten von Thomson Financial mit einem niedrigeren Preis zufrieden geben als zunächst angestrebt.

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