Notierung im Prime Standard angestrebt
Softwarehaus Tecon plant Börsengang

Das Kölner Softwarehaus Tecon strebt einen Börsengang im Oktober an, um die eigene Expansion zu finanzieren. Vorgesehen sei eine Notierung im Prime Standard der Deutschen Börse, sagte der Vorstandsvorsitzende Masod Karimi am Montag.

Dow Jones DÜSSELDORF. Er hoffe auf einen Emissionserlös von rund 30 Millionen Euro. Platziert werden sollten 20 bis 25 Prozent des Grundkapitals, das aus 2,6 Millionen Aktien bestehe. Das Kapital könne durch die Ausgabe weiterer Papiere an Mitarbeiter problemlos um 1,4 Millionen Stück aufgestockt werden, sagte Karimi.

Die Einnahmen aus dem Börsengang will Tecon vor allem in die Entwicklung von Produkten in den Bereichen Internettelefonie und Pharma-Dienstleistungen stecken. Karimi betonte, das Software- und Beratungsunternehmen sei wachstumsstark, solide finanziert und schuldenfrei.

Der Umsatz ist in den Jahren 1998 bis 2004 von 400 000 auf 18 Millionen Euro gestiegen. In diesem Jahr soll der Umsatz nach Unternehmensangaben mehr als 30 Millionen Euro betragen. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern soll sich bis Ende 2005 auf drei Millionen Euro verdreifachen. Auch unter dem Strich schreibt Tecon nach den Worten des Vorstandschefs Gewinne. Die Zahl der Mitarbeiter beläuft sich auf etwa 300 und soll bis zum Jahresende auf mehr als 400 steigen.

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