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'Novartis zahlt hohen Preis für Hexal'; 'Halten' - Societe Generale

Die Experten der Societe Generale (SG) haben Novartis wegen des ihrer Meinung nach "in jeder Hinsicht hohen Preises" der Übernahme von Hexal mit "Halten" bestätigt.

dpa-afx FRANKFURT. Die Experten der Societe Generale (SG) haben Novartis wegen des ihrer Meinung nach "in jeder Hinsicht hohen Preises" der Übernahme von Hexal mit "Halten" bestätigt. Novartis zahle einen sehr hohen Preis für die Marktführerschaft in einer Branche, die durch Überkapazitäten und einen heftigen Preiswettbewerb gekennzeichnet sei, hieß es in einer am Montag in Frankfurt vorgelegten Studie.

Gleichwohl sei der Schritt strategisch sinnvoll. Novartis löse mit den Übernahmen des deutschen Generikaherstellers Hexal und des US-Pharmaforschers Eon Laboratories gleich mehrere Probleme: So fülle das Unternehmen mit 13 neuen Eon-Lab-Produkten die schwache Sandoz-Pipeline, die 33 Neuheiten in 2005 vorsieht. Zudem werde Sandoz durch Hexal Nummer eins auf dem deutschen Pharmamarkt.

Zudem könne der künftige Weltmarktführer bei Generika auf gute Geschäfte hoffen - allein in den kommenden vier Jahren verlieren Medikamente mit einem Umsatzvolumen von rund 69 Mrd. Dollar ihren Patentschutz, wie es hieß. Den fairen Wert der Novartis-Aktie bezifferte die SG mit Sicht auf die kommenden zwölf Monate mit 62,50 Schweizer Franken.

Gemäß der Einstufung "Hold" geht die SG auf Sicht von zwölf Monaten davon aus, dass sich die Aktie im Gleichklang mit dem Index entwickeln wird.

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