Aktien
O2 als Übernahmeziel für Deutsche Telekom sinnvoll - Deutsche Bank

Die Deutsche Bank hat den britischen Mobilfunkanbieter O2 Plc als finanziell lohnendes und strategisch sinnvolles Übernahmeziel für die Deutsche Telekom bezeichnet.

dpa-afx LONDON. Die Deutsche Bank hat den britischen Mobilfunkanbieter O2 Plc als finanziell lohnendes und strategisch sinnvolles Übernahmeziel für die Deutsche Telekom bezeichnet. Obwohl der Bonner Konzern derzeit keine Fusions- und Übernahmeaktionen durchführe, sei O2 als ein "rares Beispiel" für eine erfolgreiche Konsolidierung innerhalb des Heimatmarktes eine Option, hieß es in einer Studie vom Donnerstag.

Die wettbewerbsrechtlichen Hürden eines solchen Zusammenschlusses seien überwindbar, urteilte die Deutsche Bank. Es sei mit einem Potenzial für die Aktie von zumindest 1,43 Euro pro Stück oder rund acht Prozent zu rechnen. Zudem werde sich der Aktienkurs der Telekom nach oben bewegen, wenn das Unternehmen wieder glaubhaft Akquisitionen plant, hieß es.

Der Telekom-Titel wurde unverändert als "Hold" eingestuft und das Kursziel von 16,50 auf 16,40 Euro leicht gesenkt, was vornehmlich auf die schwierige Marktsituation von T-Mobile USA zurückzuführen sei. Damit bewege sich die Aktie rund fünf Prozent unter dem Branchendurchschnitt. Das Ziel für den Vorsteuergewinn (Ebitda) für 2005 falle leicht unter den Erwartungen des Unternehmens aus, hieß es.

Mit der Einstufung "Hold" sagt die Deutsche Bank der Aktie für die kommenden zwölf Monate einen Gesamtertrag von bis zu zehn Prozent oder einen Gesamtverlust von bis zu zehn Prozent voraus.

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