Ölpest
BP-Vergleich gibt den Aktien Auftrieb

Der „Deepwater Horizon“-Vergleich mit den Ölpest-Opfern hat BP am Montag Auftrieb gegeben. Die Aktien des Konzerns setzten sich mit einem Plus von 2,3 Prozent auf 508,1 Pence an die Spitze des Londoner Leitindex FTSE.
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FrankfurtDie Einigung auf einen Vergleich mit Opfern der verheerenden Ölpest im Golf von Mexiko vor zwei Jahren hat BP am Montag Auftrieb gegeben. Die Aktien des britischen Öl- und Gasförderers setzten sich mit einem Plus von 2,3 Prozent auf 508,1 Pence an die Spitze des Londoner Leitindex FTSE.

Die zu zahlende Summe von 7,8 Milliarden Dollar an die Opfer der durch die Explosion der Bohrinsel „Deepwater Horizon“ ausgelösten Ölpest sei weniger als von einigen Investoren befürchtet, sagten Börsianer. Die Schätzungen der Analysten reichten bis zu 14 Milliarden Dollar.

„Außerdem ermutigt die Vereinbarung das BP-Management, auch mit dem US-Justizministerium einen Vergleich anzustreben“, sagte Analyst Iain Armstrong vom Vermögensberater Brewin Dolphin. Die Experten von Morgan Stanley wiesen darauf hin, dass BP nun die Dividende wieder anheben könne. Für 2014 rechneten sie mit einer Ausschüttung von 0,39 Dollar je Aktie.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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