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Ölwerte gefragt - Morgan Stanley hebt Sektor auf 'Attractive'

Ölwerte haben am Dienstag europaweit deutlich zugelegt. Der anhaltend hohe Ölpreis und eine positive Studie von Morgan Stanley zum Sektor hätten Auftrieb gegeben, sagten Börsianer.

dpa-afx LONDON. Ölwerte haben am Dienstag europaweit deutlich zugelegt. Der anhaltend hohe Ölpreis und eine positive Studie von Morgan Stanley zum Sektor hätten Auftrieb gegeben, sagten Börsianer.

Die Aktien von Statoil ASA stiegen bis 10.10 Uhr um 1,55 Prozent auf 131,25 Norwegische Kronen, Total SA legten um 0,57 Prozent auf 194,80 Euro zu. Shell zogen am Tag der Hauptversammlung um 2,32 Prozent auf 540,25 Pence an. Norsk Hydro ASA gewannen 1,45 Prozent auf 594,50 Norwegische Kronen. Der Eurostoxx legte um 0,49 Prozent auf 3 147,76 Punkte zu. Für den Ftse-100-Index ging es um 0,62 Prozent auf 5 075,00 Punkte nach oben.

Händler verwiesen auf einen optimistischen Kommentar von Morgan Stanley. Die Analysten haben den europäischen Ölsektor von "In Line" auf "Attractive" angehoben und ihre Prognosen für den Ölpreis für die Jahre bis 2007 erhöht. Zu den Favoriten der Analysten gehören Royal Dutch Shell, Norsk Hydro und Statoil. Das letztere Unternehmen hoben sie von "Equal-weight" auf "Overweight" angehoben. Gleichzeitig erhöhten sie das Kursziel für Shell von 525 auf 600 Pence, für Statoil von 112 auf 155 Norwegische Kronen und für Total von 182 auf 210 Euro .

Die Aktie von Shell Transport & Trading stand besonders im Fokus der Anleger stehen. Der Ölkonzern führt seine jährliche Hauptversammlung durch. Auf dem Aktionärstreffen wird die Zustimmung der Anteilseigner zum endgültigen Zusammenschluss von Shell mit Royal Dutch erwartet.

Der Ölpreis hat sich indes wieder etwas von seinem Rekordhoch von 61 Dollar vom Montagabend entfernt. Der Preis je Barrel (159 Liter) der US-Sorte WTI verharrte aber im Morgenhandel deutlich über der psychologisch wichtigen Marke von 60 Dollar bei 60,39 Dollar. Händler nannten weiterhin die Furcht vor Versorgungsengpässen in der zweiten Jahreshälfte und die Sorge über den Regierungswechsel im Iran als Ursachen für den Höhenflug des Ölpreises.

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