Offerte für Puma
Puma-Anleger spekulieren auf Nachschlag

Die Übernahmeofferte des Luxusgüterkonzerns PPR für den deutschen Sportartikelhersteller Puma kommt an der Börse gut an: Analysten halten das Zusammengehen für sinnvoll. Unterschiedlicher Ansicht sind sie dagegen, ob die Franzosen noch einmal werden nachlegen müssen. Die Marktreaktionen sprechen dagegen eine deutliche Sprache: Die Puma-Aktie wird teurer und teurer.

HB DÜSSELDORF. Nachdem die Puma-Titel im Zuge der aufkeimenden Übernahmegerüchte in der vergangenen Woche bereits um etwa 15 Prozent zugelegt hatten, stiegen sie auch am Dienstag nach der Bestätigung der Übernahmepläne weiter an. Zeitweise kletterte der Kurs um weitere rund zehn Prozent auf bis zu 348,80 Euro. Kurstreibend wirkte unter anderem der zum Teil massive Einstieg von Hedgefonds bei Puma.

Puma-Aktionär Mayfair hat seinen Anteil von 27,1 Prozent bereits an eine Tochtergesellschaft der PPR verkauft: Sapardis hat für 330 Euro je Aktie eine Kontrollbeteiligung an Puma übernommen, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Den restlichen Puma-Aktionären will Sapardis ein Angebot in gleicher Höhe unterbreiten. Der Übernahmepreis würde sich dann auf über 5,3 Milliarden Euro belaufen.

Eine Übernahme von Puma durch PPR wäre für beide Seiten sinnvoll, zeigten sich Analysten überzeugt. Nach Einschätzung von Goldman Sachs wäre ein Kauf stark ergebnissteigernd für PPR und würde die Kundenbasis der Franzosen deutlich erweitern. Ein Kauf würde zudem der zunehmenden Vermischung zwischen Luxus- und High-Street-Produkten Rechnung tragen. Puma könnte derweil mit Hilfe von PPR seine Marktposition in Asien deutlich ausbauen. Die positive Reaktion des Puma-Managements legt nach Ansicht von Roland Könen von Bankhaus Lampe zudem nahe, dass man sich bei Puma ein Zusammenleben mit PPR gut vorstellen kann. Das Management sei sich offenbar bewusst, dass eine Übernahme langfristig ohnehin nicht zu vermeiden sei.

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