Aktien
Orderlage für Premiere-Aktien in Zeichnungsphase 'sehr gut'

Die Orderlage für Premiere-Aktien sieht nach Angaben aus Finanzkreisen zum Start der Zeichnungphase an diesem Mittwoch 'sehr gut' aus. Das Düsseldorfer Wertpapierhaus Lang & Schwarz stellt das Papier des Bezahlsenders im Handel per Erscheinen aktuell bei 26,25 zu 26,50 Euro.

dpa-afx FRANKFURT. Die Orderlage für Premiere-Aktien sieht nach Angaben aus Finanzkreisen zum Start der Zeichnungphase an diesem Mittwoch 'sehr gut' aus. Das Düsseldorfer Wertpapierhaus Lang & Schwarz stellt das Papier des Bezahlsenders im Handel per Erscheinen aktuell bei 26,25 zu 26,50 Euro. Premiere bietet im Rahmen seines Börsengangs bis zu 42,1 Mill. Aktien in einer Preisspanne von 24 zu 28 Euro - das Emissionsvolumen liegt bei bis zu 1,179 Mrd. Euro. Investoren können die Aktien bis zum 8. März zeichnen.

Die Preisspanne des Börsenkandidaten trifft die Vorstellungen der Anleger und die Orderlage sieht zum Start der Zeichnungsfrist sehr gut aus, wie die Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX aus Finanzkreisen erfuhr. Angesichts der noch laufenden Roadshow und der nach den entsprechenden Auftritten des Unternehmens zu erwartenden Nachfrageschübe sei mit einer insgesamt lebhaften Zeichnungsphase zu rechnen.

Lebhafter Handel Erwartet

"Wir erwarten einen lebhaften Handel", sagte ein Analyst. Premiere habe den Vorteil, dass der Name bekannt sei. Auch das Unternehmen selbst zeigte sich in der Vorvermarktungsphase mit dem Interesse an den Papieren zufrieden. "Die Tendenz ist ausgesprochen ermutigend. Wir verzeichnen großes Interesse, sowohl von den internationalen Anlegern, als auch von den deutschen Anlegern", sagte Premiere-Chef Georg Kofler zu dpa-AFX.

"Direkt nach der Bekanntgabe der Bookbuilding-Spanne am Vortag gab es kleinere Käufe bei rund 27 Euro. Am Dienstagnachmittag kamen dann erste Verkäufe", sagte ein Händler von Lang & Schwarz. An diesem Mittwoch habe sich bisher noch nichts getan, insgesamt laufe das Geschäft aber vergleichsweise lebhaft an. Bespielsweise sei mit Blick auf den Börsengang von Paion in seiner ersten Zeichnungsphase spürbar mehr los. Premiere profitiere vom ihrem hohen Bekanntheitsgrad und der für jeden nachvollziehbaren Geschäftstätigkeit, begründete der Händler das erhöhte Interesse. Deutschland stehe im Bereich Bezahlfernsehen noch am Anfang und entsprechend resultiere auch eine gehörige Portion Fantasie.

DSW Warnt Privatanleger

Die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) warnte Privatanleger allerdings vor der Zeichnung von Premiere-Aktien. "Wer als Privatanleger Premiere-Aktien zeichnet, geht damit ein relativ hohes Risiko ein", sagte DSW-Hauptgeschäftsführer Ulrich Hocker der "Berliner Zeitung" in der gestrigen Dienstagausgabe. "Unsere Anforderung an Firmen, die an die Börse gehen, ist normalerweise, dass sie zumindest seit drei Jahren einen positiven Cash Flow ausweisen. Das ist bei Premiere nicht gegeben."

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