Osram-Börsengang
Siemens holt Investment-Riesen an Bord

Siemens hat anlässlich des Börsenganges seiner Leuchtmitteltochter Osram drei Großbanken mit der globalen Koordination der Emission beauftragt. Neben UBS und Goldman Sachs ist auch die Deutsche Bank mit von der Partie.
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München

Siemens hat drei Investmentbanken für den Börsengang seiner Leuchtmitteltochter Osram mandatiert. Die Deutsche Bank, Goldman Sachs und UBS sollen als globale Koordinatoren helfen, die Aktien an die Anleger zu bringen, teilte Siemens am Freitag mit. Weitere Syndikatsbanken würden im Verlauf des Prozesses festgelegt.

Osram soll im Herbst sein Debüt auf dem Parkett geben. Der Mutterkonzern will bereits im ersten Schritt die Mehrheit abgeben, Osram wird als Ganzes mit fünf bis sieben Milliarden Euro bewertet. Für die Investmentbanken dürfte der größte deutsche IPO seit Jahren ein einträgliches Geschäft werden.

Entsprechend groß war der Andrang: "Wir konnten aus einer sehr starken Banken-Gruppe auswählen und sind überzeugt, mit dieser Entscheidung eine wichtige Grundlage für den IPO-Erfolg geschaffen zu haben", erklärte Finanzvorstand Joe Kaeser. Die Deutsche Bank und Goldman Sachs sind häufig für Siemens aktiv.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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